Zuerst das Wichtigste: Deine Antwort ist nicht falsch, nur weil sie anders aussieht. Das hier sind Ideen von anderen Kindern — deine können ganz anders und genauso gut sein.
Drei Was-wäre-wenn-Fragen, zu Ende gedacht
Was wäre, wenn alle fliegen könnten — aber nur einen Meter hoch?
- In der Schule: Niemand braucht mehr die Treppe; die Lehrerin muss an die Decke schreiben.
- Zu Hause: Du kannst beim Staubsaugen über dem Boden schweben. Socken gehen nie mehr unter dem Bett verloren.
- Am lustigsten: ein Fussballmatch, bei dem der Ball nie den Boden berührt.
Was wäre, wenn es Sirup regnen würde?
- In der Schule: Der Pausenplatz wird klebrig; in jeder Pause kommen die Wespen mit.
- Zu Hause: Alle stellen Kübel auf den Balkon. Regenschirme werden zu Bechern.
- Am lustigsten: Der Wetterbericht sagt «süss mit sauren Schauern».
Was wäre, wenn die Schule um Mitternacht anfangen würde?
- In der Schule: Unterricht mit Taschenlampen, jeden Tag Sternkunde, Eulen als Assistenten.
- Zu Hause: Z'Morge gibt es um 23 Uhr — ist das dann noch Z'Morge?
- Am lustigsten: Der Schulbus ist ein Ruderboot im Mondschein.
Was macht eine Was-wäre-wenn-Frage stark?
Eine gute Frage ändert eine Regel der Welt — und dann folgst du den Folgen. Je mehr Folgen du findest, desto reicher wird die Idee. Genau so planen Autorinnen und Autoren ihre Geschichten.